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Mobiltelefon

Dieser Text beschreibt Mobiltelefon.


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Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Mobiltelefon Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Mobiltelefon beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Mobiltelefon. Fragen zu dem Thema Mobiltelefon können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Mobiltelefon Artikel

Anbieter Verkaufte Mobilfunktelefone
(Stand 1. Quartal 2004,
gesamt: 153 Mill.)
Nokia 28,9 %
Sonstige 28,6 %
Motorola 16,4 %
Samsung 12,5 %
Siemens 8,0 %
SonyEricsson 5,6 %


Ein Mobiltelefon ist ein kleines, tragbares Funktelefon. Andere Nennungen sind Handy, Händi und (besonders in der Schweiz) Natel. Bis zu dem Beginn der 1990er Jahre wurde das Autotelefon ebenfalls als Mobiltelefon genannt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Daumenkultur. Das Mobiltelefon in der Gesellschaft (Kultur- und Medientheorie) Um ausführliche Informationen zum Buch "Daumenkultur. Das Mobiltelefon in der Gesellschaft (Kultur- und Medientheorie)" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Geschichte

Die ersten Autotelefone, die bundesweit verwendbar waren, gab es seit 1958. Die Geräte waren wegen der benutzten Vakuumröhren funktechnisch recht groß. Gespräche wurden handvermittelt und Gerätepreise lagen bei 50 Prozent vom Wagenpreis. Ab 1985 gab es in Deutschland das kleinzellige analoge C-Netz. Es ermöglichte niedrigere Sendeleistung der Telefone. Daher gab es ab 1987 auch tragbare Funktelefone in der Größe eines Aktenkoffers.

1983 stellte Motorola das global erste kommerzielle Mobiltelefon "DynaTAC 8000X" vor.

Mobiltelefon Beschreibung
Mobiltelefon Beschreibung
Mobiltelefone: Icom IC2E, FM, 1981 (links) Siemens S45, GSM, 2003 (Mitte)

Durch die Einführung flächendeckender digitaler Mobilfunknetze (D-Netz, ab etwa 1990 in Deutschland) konnte die benötigte Batterieleistung der Mobiltelefone und damit auch deren Gehäusegröße erneut vermindert werden. 1992 wurde das erste GSM-fähige Mobilgerät Motorolas, das International 3200, vorgestellt. Zur gängigen Nennung für die neu eingeführten, handtellergroßen GSM-Mobiltelefone geriet in dem Deutschen das Wort "Handy", entlehnt über den Sprachgebrauch deutscher Funkamateure der 1980er aus US-Militärjargon (siehe unten).

(Siehe auch Abschnitt Mobilfunk in der Geschichte des Telefons sowie die Beschreibung Autotelefon.)

In Nordkorea wurde die Nutzung von Mobiltelefonen am 25.05 2004 verboten. Die Mobiltelefone wurden den Bürgern wieder abgenommen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap meldete. Rund 20 Tausend Nordkoreaner hatten den Mobilfunkdienst seit dessen Einführung in dem November 2002 genutzt.

Als global exklusivste Mobiltelefone gelten Handys der Nokia-Tochterfirma "Vertu".

Die Entwicklung geht zunehmend in Richtung eines kombinierten Multifunktionsgerätes mit Funktionen als Telefon, Uhr, Kamera, MP3-Player, Navigationsgerät, Rechner und Spielkonsole.

Buch-Tipp: Die mobile Generation. Jugendliche und ihr Handy Mehr als eine Bestandsaufnahme Neben den Fakten, die der Autor gewissenhaft recherchiert und auswertet, lädt das Buch auch zur selbstkritischen Reflexion von Müttern und/oder Vätern ein. Hier ist man als Mutter/Vater eingeladen die eigene Erziehung und Wertevermittlung, dem Umgang mit Konflikten, die Vermittlung von Konfliktlösungen gegenüber...

Aufbau und Technik

Wie das drahtgebundene Telefon besteht das Mobiltelefon aus einem Lautsprecher, einem Mikrofon, einem Bedienteil (Tastatur und Anzeige) und einer Steuerung (meist ein Microcontroller). Zusätzlich hat es einen Funkteil (Sendeempfänger und Antenne) und eine eigene Stromversorgung (meist einen Akkumulator). Häufig ist zu dem Betrieb eine SIM-Karte notwendig, die zur Identifikation gegenüber dem Mobilfunknetz genutzt wird.

Wie alle Geräte mit integriertem Computer ist auch ein Mobilfunktelefon nicht frei von Softwarefehlern. Bislang sind keine echten Handyviren bekannt. Vermeintliche Viren, die in der Lage sind, Mobiltelefone lahmzulegen, basieren meist auf Softwarefehlern. Gefahren bestehen in Form von Schadprogrammen, welche sich in Dienstmitteilungen unter falschen Namen ausgeben oder durch so genanntes Bluejacking, welches Fehler in der Bluetooth-Implementierung ausnutzt. Es empfiehlt sich, Bluetooth ca. bei Bedarf einzuschalten oder sich immerhin für andere unsichtbar zu machen. Unerwartete Bluetooth-Nachrichten sollten einfach abgewiesen werden.

Mobiltelefone in Europa funktionieren heutzutage nachdem GSM Standard. Sie benutzen Frequenzen um 900 MHz beziehungsweise 1800 MHz. Während die Basisstationen für Mobiltelefone Sendeleistungen um 50 Watt haben, kommen Mobiltelefone mit Sendeleistungen von max. 2 W (D-Netz) beziehungsweise 1 W (E-Netz) aus. Für die Übertragung wird als Modulationsart GMSK (Gaussian Minimum Shift Keying, eine optimierte Version der FSK) benutzt.

Die nächste Generation der Mobilfunktechnik befindet sich in der Markteinführung. Es gibt zwei konkurrierende Standards, Universal Mobile Telecommunications System UMTS als eine Weiterentwicklung des GSM-Standards und CDMA2 Tausend als Weiterentwicklung des besonders in den Vereinigte Staaten Amerika weit verbreiteten CDMA-Standards. Beide arbeiten bei Frequenzen um 1800 bis 1900 MHz, benutzen viele kleine Funkzellen und sind für höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit und höhere Nutzerzahl optimiert. Wegen der kleineren Funkzellen und bedingt durch weiterentwickelte Modulationsverfahren konnte die Sendeleistung der Mobiltelefone gegenüber GSM nochmals reduziert werden.

Buch-Tipp: Handymania Die Beschreibung für das Buch "Handymania" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Nennungen

Die Nennung Handy stammt aus der Unterscheidung der beiden militärisch genutzten Motorola-Produkte auf dem Gebiet der mobilen Funkgeräte. Das Rucksackfunkgerät wurde "Walkie-Talkie" getauft, das Handsprechfunkgerät "Handie-Talkie". Erstaunlicherweise hat sich eine Verschiebung des Wortes "Walkie-Talkie" auf Handsprechfunkgeräte der CB-Funk-Klasse ergeben.

Das Wort "Handy" als Nennung für ein Mobiltelefon wird zwar gerne als Scheinanglizismus genannt, ist mittlerweile jedoch sogar in dem englischen Sprachraum nachgewiesen worden. Wer dennoch sichergehen will, dass er von seinem englischsprachigen Gegenüber verstanden wird, sollte nach wie vor die Nennung portable, cellular phone, mobile phone oder einfach ca. mobile benutzen.

Scherzhaft wird auch behauptet, dass das Wort "Handy" eine Wortschöpfung aus Baden-Württemberg ist: Auf der Funkausstellung soll eine Schwäbin ihren Mann beim Anblick eines Mobiltelefones gefragt haben: "Hän di koi Kabel?" (Hochdeutsch: "Haben die kein Kabel?")

Inzwischen wird auch die eingedeutschte Schreibweise Händi benutzt, die mittlerweile auch vom Verein Deutsche Sprache empfohlen wird.

In der Schweiz ist noch die Nennung Natel allgemein in dem Gebrauch (Nationales Autotelefon), die jedoch von der Telefongesellschaft Swisscom allein für ihre Dienste als geschützte Marke beansprucht wird.

Buch-Tipp: Java ME fürs Handy. Programmieren - Messen - Anzeigen Eine Beschreibung zum Buch "Java ME fürs Handy. Programmieren - Messen - Anzeigen" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Diebstahl

Mobiltelefone sind beliebte Diebesobjekte, wobei nicht ca. angeschaltete, angemeldete Handys interessant sind (da der Dieb mit ihnen kostenlos telefonieren kann), sondern auch ausgeschaltete, über die PIN auf der SIM-Karte gesicherte Telefone. Die SIM-Karte kann ja jederzeit problemlos entfernt werden. Handelt es sich um ein schon entsperrtes Handy, muss lediglich eine neue SIM-Karte eingelegt werden, das heißt die Geräte können also auf dem freien Markt als vollwertige Hardware angeboten werden (zum Beispiel über Ebay). (Noch vertragsgebundene Geräte müssen in dem Prinzip ca. wieder eine Karte des Vertragsanbieters eingelegt bekommen ? oder per externer Software (meist per PC) freigeschaltet werden (-> ist aber Illegal). Bei Diebstahl einer Mobilstation empfiehlt sich also zweierlei:

  1. Beantragung der Sperrung der Nummer (SIM-Karten-abhängig, Angabe der eigenen Nummer und einem evtl. vereinbarten Passwort)
  2. Beantragung der Sperrung des gesamten Gerätes über die Angabe der geräteabhängigen IMEI-Nummer (oft auf dem Kaufvertrag oder der Originalverpackung angegeben)
Buch-Tipp: Mobile Kommunikation im Familiensystem Die Beschreibung für das Buch "Mobile Kommunikation in dem Familiensystem" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Gefahren

Die Mobiltelefone stehen in dem Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein. Da zu dem heutigen Zeitpunkt weder die Schädlichkeit noch die Unschädlichkeit eindeutig bewiesen werden konnte, sind die möglichen Gefahren ein heiß diskutiertes Thema.

Immerhin die Beeinflussung technischer Geräte ist möglich, so dass die Nutzung von Mobiltelefonen in sensitiven Bereichen, wie Kliniken verboten ist. Auch Personen mit Herzschrittmachern wird von der Benutzung von Mobiltelefonen abgeraten.

Buch-Tipp: Mobile Kommunikation: Perspektiven und Forschungsfelder Die Beschreibung für das Buch "Mobile Kommunikation: Perspektiven und Forschungsfelder" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Ionisierung

Die benutzten Frequenzen von 900 MHz beziehungsweise 1.800 MHz sind noch weit unterhalb der typischen Ionisierungsenergie typischer Moleküle (mind. 1 PHz = 1015 Hz), so dass Schädigungen ähnlich wie durch Radioaktivität oder Sonnenbrand auszuschliessen sind.

Buch-Tipp: Mobile Understanding. The Epistemology of Ubiquitous Communication (Passagen Philosophie) Übersichtliche Zusammenfassung der Geschichte der mobilen Kommunikation In diesem Sammelband wird die Geschichte der mobilen Kommunikation sehr anschaulich zusammengefasst. Einiges kennt man schon, in dieser Konzentration aber dennoch lesenswert.

Thermische Effekte

In diesem Frequenzbereich sorgt die Absorption der Strahlung durch Körpergewebe zu einer Erhöhung der Gewebetemperatur. Die Stärke der Erwärmung hängt vom SAR-Wert ab. Aufgrund des Skineffektes kann die Strahlung ca. etwa 10 cmins Gewebe eindringen und dort eine Temperaturerhöhung bewirken. Dabei wird eine Temperaturerhöhung um 1 K als unbedenklich angesehen. Die heutigen Grenzwerte sind darauf ausgelegt, dass eine maximale Erwärmung von 0,02 K erfolgt. Bei einem Test der Stiftung Warentest wurde mehr Wert auf die Richtcharakteristik gelegt.

Buch-Tipp: Mobile-Payment in Deutschland. Szenarienübergeifendes Referenzmodell für mobile Bezahlvorgänge Detaillierte Marktsicht auf das mPayment Das Buch ist etwas sehr wissenschaftslastig (das sei dem Autor verziehen) und liest sich dementsprechend trocken, insbesondere in den theoretischen Analysen. In dem Gegensatz zu vielen mPayment Veröffentlichungen ist es aber weder techniklastig noch oberflächlich. Angeboten werden eine Fülle von aufgearbeiteten...

Athermische Effekte

Weitere Schädigungsmöglichkeiten sind nicht bekannt. Durch verschiedene Studien besteht aber die Vermutung, dass es weitere athermische Effekte gibt, die zu negativen Folgen für das Gewebe führen.

Buch-Tipp: Nebenwirkung Handy Eine Beschreibung zum Buch "Nebenwirkung Handy" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Elektrosmog

Neben den spezifischen Gefahren durch Mobiltelefone trägt das Mobiltelefon natürlich auch zu dem Elektrosmog bei.

Buch-Tipp: Seniorenhandys. Chancen und Barrieren in Kommunikation und Vertrieb von Mobiltelefonen für die reife Generation Seniorenhandys Mit der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit wurden in dem Jahr 2007 die von dieser Altersgruppe als wichtig wahrgenommenen Anforderungen bezüglich geeigneter Mobiltelefone, ihrer Werbung und ihrer Vertriebswege erforscht. Dies erfolgte anhand einer Befragung von über 200 Probanden aus der Zielgruppe 60plus, welche folgende Themen behandelt:...

Elektrosensibilität

Es gibt Menschen, die empfindlich auf elektromagnetische Wechselfelder sind. Diese Symptome sind zur Zeit noch nicht als Krankheit anerkannt. Die Symptome können von Unwohlsein bis schwere Schlafstörungen reichen.

Buch-Tipp: Slapping, Bulling, Snuffing! Um ausführliche Informationen zum Buch "Slapping, Bulling, Snuffing!" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Gehirnströme

Durch die unmittelbare Nähe des Mobiltelefones zu dem Gehirn besteht die Möglichkeit, dass die hochfrequenten Wechselfelder zu Wechselströme in dem Gehirn führen. Da die Neuronen Informationen mittels Spannungen und Strömen transportieren, könnte die Strahlung die Informationsverarbeitung beeinflussen.

Neben der Grundfrequenz von 900 MHz beziehungsweise 1800 MHz kommt noch die Pulsfrequenz von etwa 9 kHz durch die Modulationstechnik TDMA hinzu. Dadurch wirken beim Telefonieren zwei Frequenzen auf das Gehirn ein.===Handy und Autofahren=== Die Handy-Nutzung ohne Freisprecheinrichtung ist Fahrzeuglenkern in vielen Ländern verboten (z.B. Deutschland). Doch selbst mit besagter Freisprecheinrichtung kann ein Fahrer erheblich vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden. Für die Nichbeachtung des Verbotes werden Bußgelder verhängt. Grund dafür ist die stark verringerte Aufmerksamkeit des Fahrers. Studien zeigten, dass telefonierende Autofahrer ein vielfach höheres Risiko in dem Straßenverkehr darstellen als solche Fahrer, die durch Alkoholkonsum beeinträchtigt sind . Handy-Nutzung während der Fahrt ist ca. schwer zu kontrollieren und es ist zu vermuten, dass das Handy-Verbot vielfach missachtet wird. Der erste Mensch, der bei der Nutzung eines Handys den Tod fand, soll ein asiatischer Geschäftsmann gewesen sein. Er war in ein Gespräch vertieft, lief dabei unglücklich vor einen Laternenpfahl und verstarb noch an der Unglücksstelle.

Siehe auch

Weblinks



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